#66 Wachstum um jeden Preis? Diese Zeiten sind vorbei. Rolle von Finance im Scale-up. Veronika von Heise-Rotenburg.

Shownotes

Wachstum um jeden Preis? Diese Zeiten sind vorbei. Finance darf im Scale-up nicht nur berichten. Finance muss das Geschäftsmodell mitgestalten.

Kapital ist teurer und wählerischer geworden. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen nicht nur eine ambitionierte Wachstumsstory erzählen, sondern einen belastbaren Pfad zur Profitabilität aufzeigen können. Darüber habe ich in meiner neuen Podcast-Folge mit Dr. Veronika von Heise-Rotenburg, CFO von Everphone, gesprochen. Veronikas Haltung bringt es auf den Punkt: Finance als Gestalter statt als Verwalter. Denn ein starkes Finance-Team muss heute: → die Unit Economics wirklich verstehen → Cash zur Führungsgröße machen → Wachstum und Profitabilität gleichzeitig steuern → die Sprache von Banken und Investoren sprechen → erkennen, wo im Unternehmen tatsächlich Wert entsteht Besonders spannend fand ich ihre Perspektive auf Entscheidungsunterstützung: Es reicht nicht, Zahlen bereitzustellen. Finance muss sie erklären, in einen geschäftlichen Zusammenhang bringen und daraus konkrete Entscheidungen ermöglichen. Denn Rabatte, Pricing, Investitionen oder neue Produkte lassen sich nur treffsicher steuern, wenn die wirtschaftlichen Zusammenhänge transparent sind. Und Profitabilität bedeutet eben nicht automatisch Cost Cutting. Es bedeutet, Ressourcen dort einzusetzen, wo Wert entsteht – und Kosten dort zu reduzieren, wo kein echter Wertbeitrag erkennbar ist. Mein persönlicher Lieblingssatz aus unserem Gespräch: „Finance sollte immer ein Teil des Geschäftsmodells sein und nicht nur der Teil, der das Reporting pflichtschuldigst ausfüllt.“ Genau das ist modernes Finance Business Partnering. Nicht nur Zahlen liefern. Sondern Wachstum ermöglichen, Entscheidungen verbessern und das Unternehmen aktiv mitgestalten.

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Black Belt in Finance Business Partnering Vom Controller zum Business Partner, den das Business wirklich braucht

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Transkript anzeigen

00:00:00: Abweichungen kann man Banken typischerweise immer erklären, vor allem dann wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat und sagt dieser Effekt hat uns reingespielt.

00:00:10: im nächsten Monat oder übernächsten Monat wird es ausgeschwitzt sein.

00:00:15: Und eine gute Geschäftsbeziehung vorherrige Covenant Erfüllung vorausgesetzt sind Banken dann auch bereit das entweder so zu akzeptieren oder auch mal ein Covenant verletzt worden wäre dann ein Waver für Auszustellen Darf halt nicht zu oft basieren und es sollte auf jeden Fall erklärbar sein.

00:00:47: Liebe Veronica, herzlich willkommen zu der heutigen Podcast-Folge.

00:00:51: Es freut mich sehr dich hier als Gast begrüßen zu dürfen!

00:00:54: Wir haben heute ein sehr spannendes Thema über das ich zumindest in meinem Podcast noch nicht gesprochen habe.

00:00:59: deswegen umso mehr freue ich mich dass du da bist.

00:01:02: bevor wir aber loslegen natürlich gerne stelle ich vor wer bist du wo kommst du her?

00:01:07: Wo hast du deine Erfahrungen gesammelt?

00:01:09: und natürlich will ich auch wissen wofür du so richtig Feuer und Flamme bist.

00:01:14: Herzlichen Dank für die Einladung lieber Victor.

00:01:16: Ich bin Veronica von heiße Rotenburg, CFO bei Everphone und wir machen Device as a Service.

00:01:22: Also Smartphones, Laptops und Tablets für unsere gewerblichen Großkunden mit rund zweihundert Mitarbeitenden aus Berlin München und Miami.

00:01:33: Wir haben rund hundert Millionen Umsatz sind sehr knapp an der Profitabilitätsschwelle Und haben im Fundraising die Series D erreicht.

00:01:41: ich darf eine sehr breite Rolle Einnehmen mit Finance, Data, Legal und People and Culture.

00:01:47: Das ist für mich ein schöner Bereich der sich so zusammenbacken lässt und aus dem auch sehr viel Wertschöpfung fürs Unternehmen entstehen kann.

00:01:55: Geprägt habe ich in meiner Karriere natürlich die Herkunft aus einer Mischung von BWL und Jury – ich bin Diplom-Wirtschaftsjuristin, bin dann zu McKinsey gegangen Und von dort aus ursprünglich mal in die Fachfunktion Risiko-Management bei einer Leasinggesellschaft gewechselt, dann zur Bank und habe eigentlich immer asset heavy Geschäftsmodelle gestaltet.

00:02:17: Später dann auch ins Startups seit zwei Tausend Achtzehn.

00:02:21: Zwei Dinge, die mich brennen lassen.

00:02:23: Einerseits das Thema Finance als Gestalter statt als Verwalter und natürlich Female Finance Leadership.

00:02:30: Zum einen hab ich ein Buch geschrieben zum anderen den Female Finance Circle mitgegründet Und das sind auch die Themen, die mich so im letzten Jahr umgetrieben haben.

00:02:40: Wir werden über beide Themen das Buch und Female Leadership – ja dann werden wir auf jeden Fall nochmal reden – aber vielleicht zum Thema Gestalten statt Verwalten?

00:02:48: Das ist glaube ich ein sehr, sehr gutes Stichwort.

00:02:50: Liebe Ich verwende es auch so, dass so ähnlich im Kontext von Finance-Business Partnering also von daher... Also hier haben wir schon eine sehr große Gemeinsamkeit wo wir keine Gemeinsamt haben und das finde ich aber schön!

00:03:02: Du kennst ja der Welt von Banking.

00:03:05: Ich habe den Eindruck und ich glaube, das ist auch das Hauptthema wo wir heute reden.

00:03:10: Das ist für dich extrem hilfreich in deinem jetzigen Job also in deinim Unternehmen, wo es darum geht.

00:03:16: Hey Wachstum Profitabilität wie Manage man das Ganze?

00:03:20: Also reicht das klassische Controlling vielleicht ein Großkonzern da?

00:03:24: es reicht aus oder nicht?

00:03:26: Wie sind deine Perspektive drauf?

00:03:28: Ich glaube von der Zahlenseite würde Controlling Insbesondere auch in Kombination mit Data schon ausreichen.

00:03:36: Aber das Wichtige ist, die Banken und ihre Kriterien und auch ihre Sprache zu sprechen.

00:03:43: ein Bankpitch deckt schaut ganz anders aus als ein Equity-Pitch Deck.

00:03:48: Und ein Bankgespräch oder ein Bankmonatsreporting läuft ganz andersaus, als ein Investorenmonatsreporting.

00:03:55: Deswegen glaube ich das ist für Startups die viel mit Banken zu tun haben und wir werden im Moment von vier unterschiedlichen Banken finanziert ab Mitte Juli, wenn wir eine fünfte Bank dazu nehmen.

00:04:07: da ist es ganz entscheidend dass die handelnden Personen auch Bankerfahrung haben.

00:04:11: Auch unser VP Corporate Finance, der einen großartigen Job macht.

00:04:15: Kommt ursprünglich mal aus einer Bank und deswegen haben wir so den Lingo drauf.

00:04:19: Deswegen wissen wir worauf die beim Cradle Rating achten und wie wir die eine oder andere Entwicklung bei Everphone verkaufen müssen dass wir auch locker ans nächste Depth Fund Raising kommen.

00:04:31: Ja spannend!

00:04:32: Ich habe in meiner beruflichen Erfahrung das Glück gehabt, dass ich mit Private Equity zusammengearbeitet hab also wie dieses Deck aussieht habe ich eine Ahnung oder hab' ich mitgestalten dürfen?

00:04:43: von Banking gar nicht.

00:04:45: Und das ist spannend, dass du sagst, dass es komplett unterschiedlich ist und umso besser ist es natürlich jemanden an Bord zu haben der diese Welt auch kennt.

00:04:53: Ansonsten läuft mal da Gefahr, dass man was Falsches generieren.

00:04:57: Ja, und dass sich die an sich gute und auch bankable Story nicht verkaufen lässt.

00:05:02: Das ist für gerade kleinere Stardaps, die noch nicht so ne lange Historie in Daten vorweisen können Unendlich wichtig, wenn schon die Daten nicht vorliegen, die Story erzählen zu können.

00:05:14: Und ich war damals noch nicht bei Everphone höre aber immer wieder wie schwierig es war die erste Fremdkapitalfinanzierung einzuberben natürlich damals noch ohne die Restwerte unserer Smartphones und bei der zweiten war dann wenigstens die Offenheit da.

00:05:28: über die restwerte zu sprechen hat auch nicht geklappt.

00:05:31: Bei der dritten kamen die Restwerde zu einem sehr kleinen Anteil rein Und mittlerweile sind wir auch dank unserer damals achtjährigen Daten-Historie in der Lage, die Restwerte fast so gut zu finanzieren wie die Meet Cash Flows unserer Kunden.

00:05:46: Das ist teilweise sicherlich die Datenlage – das ist aber auch die Erklärung und die Vermittlung der Daten.

00:05:53: Ja, Wahnsinn!

00:05:54: Aber Stichwort Startups?

00:05:56: Die gängige Meinung – und ich muss zugeben, dass war auch meine Meinung – ja, dass bei Startup die Devise Wachsom, wachsom.

00:06:04: So schnell wie möglich den First Mover Vorteil nutzen.

00:06:09: Profitabilität wird sich schon einrichten bei einem genug Skaleneffekt erreicht hat und wir haben im Vorgespräch darüber auch geredet.

00:06:18: und deine These ist das reicht nicht mehr.

00:06:22: Das funktioniert so nicht mehr.

00:06:23: diese alte Logik die vielleicht die meisten Finanzler denken warum nicht?

00:06:29: Naja, weil das Kapital einfach deutlich teurer geworden war.

00:06:33: Früher, also das heißt so vor zwei tausend, einundzwanzig, zweitausend zwanzig galt immer Wachstum first.

00:06:40: Profitabilität wird dann schon irgendwann kommen, weil eben Investoren Geld einerseits einfach einzuerben war und zweitens relativ billig war.

00:06:49: Das hat sich twotausend einundswanzig mit Covid ... in der wir noch mal jedenfalls in Europa... ...in eine Funding-Krise gerutscht sind, deutlich geändert.

00:07:00: Das Kapital ist deutlich teurer und wählerischer geworden.

00:07:04: Und das bedeutet eben auch,... ...dass wir als Geldsuchende startups & scaleups sehr darauf achten müssen,... ...jedenfalls den Pfad zur Profitabilität darlegen zu können.

00:07:17: Bei Everphone haben wir nach acht Jahren positiven Ebit erzielt,... Jetzt nach zehn Jahren sind wir nahe am positiven EBT und ich denke, dass wieder in den nächsten Monaten auch was verkünden können.

00:07:28: Das ist der eindeutige Beleg, das der Pfad, den wir da vorgemalt haben trägt – auch übrigens, dass wir zwei Profi-Center haben die Vermietung und die Vermarktung der Gebrauchgeräte.

00:07:39: Und des Wachstums, das wir jetzt erzielen, das ist kein Selbstzweck sondern es basiert auf soliden Unit Economics, die wir natürlich in den letzten Jahren an den verschiedensten Stellschrauben optimiert haben.

00:07:53: Das klingt jetzt irgendwie so unfancy ist es auch.

00:07:56: ich arbeite sehr gerne mit Treiberbäumen und es gibt diesen Treiberbaum der ungefähr zwanzig Faktoren hat, die in unsere Unit Economics rein spielen und jede einzelne davon vom Refinanzierungszins bis zur Anzahl der versandten Pakete.

00:08:11: Rohbestellung müssen wir unbedingt optimieren, um dann am Schluss die Uniteconomics zu stärken.

00:08:17: Und das konnte Ewa von seit Jahrzehnteinzwanzig immer nachweisen.

00:08:20: Du hast jetzt einen Begriff schon dreimal in den Raum geworfen der es glaube ich nicht den meisten geläufigt ein Unit Economics erklären nochmal bitte.

00:08:28: Das sind einfach die Schlückkosten!

00:08:30: Und der Verkaufspreis der Einheit oder bei uns alle Erlöse, die wir aus einem Gerät ziehen können.

00:08:36: Also die Mieterlösung und auch die Restwärterlösungen müssen eben über den Kosten liegen und müssen idealerweise so viel Mehrertrag erwirtschaften dass dann ab einer gewissen Größe auch die gemeinsamen Kosten gedeckt werden können.

00:08:50: Bei uns ist diese Kostengrenze relativ klar Top-Down errechnet von Full Service Fahrzeug Leasing, wo man die recht gut kennt und wo es auch belastbare Zahlen gibt.

00:09:00: Device as a Service ist ja ein sehr neues Geschäftsmodell so dass es da wenig Vergleichsmodelle gab an denen wir uns orientieren konnten.

00:09:08: und wir merken auch Wir sind jetzt knapp an dieser Grenze Und die Profitabilität zeigt sich seit Anfang diesen Jahres schon sehr klar in den Zahlen.

00:09:17: Das heißt Du hältst jetzt nichts von einer Mischkalkulation, sondern nach dem Motto macht nix wenn ein paar Produkte negativ sind.

00:09:24: Sondern jedes Produkt muss einen Ertrag generieren.

00:09:26: oder kann man das so sagen?

00:09:28: Ich würde noch nicht auf Produktbasis gehen aber ich würde jedenfalls sagen die Zusammenschau der Produkte Die Zusammenschau der Kunden, die sollten einem positiven Ertrage ergeben und man muss wissen Wenn man von diesem Prinzip abweicht warum man es tut und wann man es drehen will.

00:09:45: Es ist ja völlig okay zu sagen, ich subventioniere ein neues Produkt für drei Monate.

00:09:53: Oder ich gebe irgendwas zusätzlich her weil ich weiß dass sich damit die Subscription stärken kann oder ich gebe immer dreizehn Prozent Rabatt auf Verlängerungen weil ich weiss das der wirkliche Margen Effekt zwanzig Prozent sind.

00:10:06: aber um sowas treffsicher entscheiden zu können muss Ich halt die Zahlen erst mal kennen und das aufzustellen ist glaube ich Gerade für früherfasige Start-ups, möglicherweise ohne das sehr klaren Datenbasis oder vielleicht auch Erfahrungslage über das Kundenverhalten.

00:10:24: Du hast schwer!

00:10:26: Jetzt haben wir schon ein paar Mal Veronica über das Thema Profitabilität geredet und ich glaube wenn so die Allgemeinheit das Wort Profitibilität hört dann verbindet sich schnell damit auch okay Stellenstreichung den nächstes Sparprogramm usw.

00:10:41: Da kann dieses Effizienzdenken langfristig natürlich auch das Wachsum bremsten.

00:10:46: Wie bringst du das in Einklang, Wachstum und Profitabilität?

00:10:50: Ist es für dich das Gleiche, sagen wir mal was das allgemeine Denken ist also gleich Kostcuttingen

00:10:55: usw.?

00:10:56: Nicht unbedingt!

00:10:57: Für mich bedeutet profitabel werden vor allem Steuern wo der Wert entsteht.

00:11:02: Und das bedeutet da größte Hebel den wir haben, der ist die Marge einerseits des Pricing Schärfen, wo das möglich ist Deckungsbeitragsstarke, Segmenten oder Produkte stärken.

00:11:15: Aber natürlich auch auf die OPEX schauen und dies senken wo kein Wertbeitrag entsteht.

00:11:20: aber die wertschaffenden Kosten Und bei uns ist das Durchauspersonal auch schützen.

00:11:26: Wir sind S&H Heavy Geschäftsmodell Das heißt unsere CAPEX, unsere Einkaufskosten für die Geräte und auch die Fremdkapitalkosten sind bei uns der größte Hebel.

00:11:37: Mir ist es jetzt zum zweiten Mal gelungen für unsere große Facility, die den Mietzeitraum abdeckt.

00:11:43: Die Marge zu senken und das wird für die Inventory Facility in Kürze zum dritten mal gelingen.

00:11:49: Jedes Mal merken wir die Unit Economics steigen ohne dass wir da in irgendeiner Weise Personalkosten, Mietkosten ähnliches anfassen müssen.

00:11:57: aber auch das gilt natürlich nur wenn die operativ tätigen Kollegen und Kolleginnen Die Datenbasis liefern, mit der ich der Bank überzeugend nachweisen kann.

00:12:08: Dass wir profitabel sind und noch profitabler werden.

00:12:12: Das heißt die treibende Frage ist immer was generiert mehr Wert?

00:12:15: Du hast ja auch schon vorher gesagt Treiberbaum das ist ja genauso die gleiche Logik.

00:12:19: eigentlich müssen man sich bei jedem Euro den man einsetzt egal ob das für Personal ist fürs Kapital ist oder für Produkte CapEx usw.

00:12:28: die immer die Frage haben Generiert diese eingesetzte Euro einen Wert.

00:12:34: Wie ist es nützlich sozusagen?

00:12:37: Ich glaube, das ist die richtige Entscheidung.

00:12:39: Wahrscheinlich ist es nicht nötig, dass man's bei jeder Einzelentscheidung in die Tiefe durchkliniert aber eine Unternehmensstrategie zu haben, die sagt zum Beispiel in diesem Jahr ist das große Ziel Public Clients einzuwerben.

00:12:52: Das hat man bei Everfone gemacht und es kam mit tiefgreifenden Anforderungen an unsere Datenstruktur, an unser Hosting in der sovereign cloud.

00:13:00: Und auch an Zertifizierungen einher wo wir dann einfach Geld ausgegeben haben.

00:13:04: das ist wertvoll weil's gleichzeitig auch sagt dass bedeutet des Geld zum Beispiel für neue go-to-market Kampagnen für Kleinkunden werden wir in diesem Jahr dann eben nicht ausgeben können.

00:13:16: Und natürlich immer wieder kostenrevion.

00:13:19: Wir sind gerade im, ich weiß nicht wie viel ein Zyklus wo wir uns unsere Rettulkosten anschauen und jedes mal kommen da wieder zehn Prozent raus.

00:13:27: einerseits weil wir Tools nicht mehr brauchen.

00:13:29: Weil es mittlerweile vergünstigte Versionen gibt, weil wir manche Funktionalitäten mittlerweile auch einfach Vibe-Coden können und dann gar nicht mehr auf externe Tools angewiesen sind.

00:13:38: solche Übungen lohnen sich eigentlich jedes Mal auch wenn sie super lästig

00:13:42: sind.

00:13:43: also das heißt Kostenreview und Flyterbauch halt eingefahren, Prozess und Methoden einfach zur Reviewn.

00:13:50: Und nicht müde werden sich immer wieder zu hinterfragen also sich und seine Vorgehensweise in unterschiedlichen Themen um da immer noch ein Stückchen was rauszuholen?

00:14:00: So ist es.

00:14:01: die Prozente der möglichen Einsparungen werden natürlich geringer aber hoffentlich ja auch auf einer gewachsenen und damit größeren Basis und so ist da auch jedes Jahr nochmal ein bisschen etwas drin.

00:14:14: Jetzt hast du schon ein paar Hebel erwähnt, die die Profitabilität steigern oder die bei dir in der Betrachtung was für einen Wertbeitrag und so weiter sind.

00:14:23: Hast du schon erwähnend?

00:14:24: Was ist für dich so die größte hinten Hebel?

00:14:26: Oder was werfelt die Reihenfolge?

00:14:28: wenn wir jetzt mal ganz frischen das Thema rangehen würde?

00:14:31: Ich würde glaube ich zu allererst aufs Pricing schauen denn je nach Geschäftsmodell ist das ja auch etwas dass man sehr schnell erinnern kann jedenfalls im B to C. Im BtoB sind es ja oft langfristige Abnahmeverträge, aber auch da lohnt es sich zu wissen.

00:14:46: Bei Kunde X läuft die Bindung so das dann und ab.

00:14:49: Kunde schätzt besonders unseren Service oder unser Produkt Z. Und genau darauf werden wir unsere Verhandlungen ausrichten.

00:14:58: Zweitens ein Hergehen mit dem was wir vorher zur Kapital- und günstigen Kapital gesagt haben Cash Management & Working Capital Cycle ist immer eine Betrachtung wert Nicht unbedingt, weil man es immer sofort optimieren kann aber weil es möglicherweise das Verständnis gibt worauf man bei künftigen Beschaffungsverträgen achten kann.

00:15:20: Es ist einfach unrealistisch dass zum Beispiel ein kleines Unternehmen ohne Vorkasse bei Lieferanten bestellen darf Aber zu wissen wenn wir vierzehn Tage Zahlungstil hätten würde sich unser Working Capital Cycle ganz anders anfühlen.

00:15:33: Das bedeutet, dass man dann ein zwei drei Jahre darauf hinarbeitet z.B.

00:15:36: sich darum kümmert das Lieferanden Rating zu stärken zum Beispiel mal mit wahren Kreditversicherern spricht und versucht dort die eigenen Zahlen zu vermitteln.

00:15:45: Und plötzlich tun sich da Limite auf, Ratings werden gestärkt und dann gibt es vielleicht mal für den Anfang keine Vorkasse sondern Fünf-Tage-Zahlungsziel.

00:15:53: wenn's dann gelingt so was einzuhalten und wirklich auch den Differanten zu beweisen das Unternehmen ein tragfähiger und solider Partner ist Dann kann sich das schrittchenweise auch auf einen Zahlungsziel von einer Woche von vierzehn Tagen an drei Wochen ausweiten Und dann eben langfristig das Work in Capital stärken, aber auch hier.

00:16:13: Das sind alles keine Prozesse die sich mit Fingerschnipsen oder reiner Verhandlungsmacht durchsetzen lassen sondern da muss man oft von mehreren Seiten angreifen und wirklich über Monate wenn nicht über Jahre die eigene Basis stärken.

00:16:27: Ja das ist natürlich schon wichtig dass man den Lieferanten jetzt nicht als Produktlieferanten sozusagen sieht sondern tatsächlich auch Partner also Partner Ja, im Zweifelsfall über Wohl- oder Übel das Unternehmen entscheiden können.

00:16:41: Weil langfristig ohne ein gewisses Zahlungsziel wird der Kerstler nur schwer zu optimieren sein und deswegen ist da eine gute Beziehung glaube ich einfach unheimlich wichtig.

00:16:51: Gilt für alle gilt ja auch für Kunden die Zahlen lieber pünktlich wenn man ihnen klar machen kann was sind die Auswirkungen hier?

00:16:59: Wenn keine pünctlichen Zahlungen sind dann sind wir bankseitige Gezwungen Neubestellungen ab einem gewissen Punkt einzuschränken.

00:17:06: Wenn man das vermitteln kann und nicht nur sagen muss, naja die Rechnung ist gestellt demzufolge erwarten wir Zahlungen.

00:17:12: Dann ist die Bereitschaft aus meiner Sicht deutlich größer weil eben auch klar ist dass die Nicht-Komplienz zu Einschränkungen im eigenen Geschäftsbetrieb führen würde, die jedes Unternehmen mal per se vermeiden möchte.

00:17:27: Wir haben vorher noch über das Thema gesprochen, dass so ein Reporting Deck für einen Private Equity oder vielleicht für eine Bank ganz anders aussehen.

00:17:35: Und jetzt bei Private Equity, da habe ich ja schon gesagt, hab' ich ja mitgestalten dürfen und da ist es unheimlich wichtig, dass die Story passt!

00:17:44: Das war auch immer so.

00:17:45: die Devise, tell the story, was ist der Ausblick?

00:17:48: Da haben wir auch adjusted wie der Teufel, um einfach Sonderthemen rauszunehmen aufzustellen.

00:17:58: Jetzt ist es manchmal natürlich einfach nur shiny, ne?

00:18:02: Wie erkennt man ob hinter diesen schönen Decks tatsächlich auch Substanz ist, dass da wirklich jetzt nicht nur eine schöne Story ist sondern das da wirklich was dahinter steckt?

00:18:12: und vielleicht ist es auch die Überleitung zum Bankenreporting.

00:18:15: aber wie erkennst du das hinter einem Geschäftsmodell?

00:18:20: mehr als nur schöne Folien?

00:18:22: Ich glaube das wichtigste Wort hast Du schon ausgesprochen.

00:18:26: Das ist etwas, was Banken ehrlich gesagt überhaupt nicht interessiert.

00:18:31: Wenn wir nicht direkt HGB und zwar auf BWA-Ebene oder SUSA-Ebenel liefern dann jedenfalls ein HGB orientiertes Reporting in dem wir umgliedern können aber auch die Arten der zulässigen Umgliederungen bekannt sind.

00:18:46: Banken wollen keine Überraschungen.

00:18:48: das heißt es hilft möglichst alle Zahlen stetig zu halten Und wenn nicht stetig dann doch innerhalb des Business Plans, da haben wir mit einem Mietmodell natürlich Vorteile.

00:18:59: Weil wir schon im Voraus wissen wie hoch in etwa die Umsätze das nächsten Monat sein werden und auch dass zum Beispiel immer August und im Dezember weniger Austauschgeräte bestellt werden weil die Nutzer also die Mitarbeitenden unserer Kunden da in Urlaub oder Weihnachtsferien sind.

00:19:16: Abweichungen kann man Banken typischerweise immer erklären vor allem dann seine Hausaufgaben gemacht hat und sagt, dieser Effekt hat uns reingespielt.

00:19:26: Im nächsten Monat oder im übernächsten Monat wird es ausgeschwitzt sein und eine gute Geschäftsbeziehung vor herrige Covenant-Erfüllung vorausgesetzt sind Banken dann auch bereit das entweder so zu akzeptieren oder auch wenn mal ein Covenant verletzt worden wäre dann ein Waver für Auszustellen darf halt nicht zu oft basieren und sollte auf jeden Fall erklärbar sein.

00:19:48: Beispiel, wir haben jetzt zum Beispiel uns strategisch entschieden im Mai keine Gebrauchgeräte abzuverkaufen um dort ein Vibegecode des Auktionstool einzuführen.

00:19:59: Das ist natürlich schlecht weil in Businessplan von November wusste man noch nicht dass wir das tun werden und dass wird es gerade im Mai tun werden.

00:20:07: Das heißt idealerweise rutscht mir schon beim Vormeinheitsreporting raus und übrigens nächsten Monat könnt ihr dort Abweichungen entweder nur im Umsatz oder auch in Umsatz und Marge erwarten, weil wir das und es planen.

00:20:20: Und dann ist wenn im aktuellen Monat des Reporting kommt der Schock deutlich kleiner und im nächsten Monatsgespräch sagen zu können, ah im Übrigen!

00:20:29: Wir haben im Juni alles wieder aufgeholt, der Umsatz ist verdoppelt die Marge konnte man stabil halten nimmt dann auch da den Schock raus was da möglicherweise im Mai aufgekommen wäre wenn wir die Zahlen völlig unkommentiert durchgeschickt hätten

00:20:43: und baut eben Vertrauen auf.

00:20:46: So was darf nicht ständig passieren, aber auch in Ausnahmesituationen wollen ja Banken im Grunde an der gerade genehmigten und auch bei ihren Credit Committees positiv argumentierten Transaktionen halten.

00:21:00: die Ansprechpartner haben das größte Interesse den Fall des Kreditnehmers positiv zu argumentieren brauchen aber dafür halt Insight Information und Munition.

00:21:12: Das heißt, Adjusted EBIT oder Adjusted ABDA ist vermutlich kein gutes Steuerungsinstrument.

00:21:19: Ich verfürchte nicht jedenfalls in dem Zusammenhang für WC Shareholder macht das ja durchaus Sinn.

00:21:25: Aber auch da kann ich mir vorstellen dass der ein oder andere Fragen stellt wenn er zum Beispiel merkt Dass Adjusted sehr tolle Ergebnisse gemeldet werden und Wenn dann der HGB Abschluss zur Genehmigung ansteht die dortigen Zahlen ganz anders ausschauen.

00:21:41: Ja, also auch da wird man eine Überleitung liefern müssen und sagen müssen genau das sind die Adjustments, die wir unterjährig tätigen.

00:21:48: Zum Schluss ist es wahrscheinlich also klein.

00:21:50: Man darf jetzt EBDA vor allem Adjacent-EBDA nicht übermaßen verteufeln – das kann seine Berechtigung haben.

00:21:56: aber die Überleitungen zur Realität.

00:21:59: im Zweifel soll.

00:22:00: zum Cash-Slow dem muss auf jeden Fall transparent dargestellt werden.

00:22:03: Und CFOs müssen Sie kennen?

00:22:06: Ich glaube, ganz gefährlich ist wenn unterschiedliche Menschen zum Beispiel sagen wir jetzt mal die Boards weil sie das ihren LCs melden müssen.

00:22:14: Die Gründer was Freitagabend ist und das Kontrollen ganz selbstständig irgendwelche Adjustments vornehmen und am Schluss weiß keiner mehr was rechts oder links war.

00:22:23: dahinter gehört eine gute Dokumentation die sich dann auch hinterher aufdrüsseln lässt.

00:22:28: Ja abproposiv beziehungsweise die Finanzerteilung als Ganzes Ich meine, ich sehe in meiner jetzigen Tätigkeit auch ganz viele Finanzorganisationen.

00:22:39: In manchen Unternehmen ist die Finanzorganization und damit auch der komplette CEO-Bereich mal stärker, mal weniger stark, mal auf Augenhöhe mit dem Business mal eher ein Schatten.

00:22:50: da sein funktioniert aber im großen Unternehmen zumindest eine Zeit lang trotzdem irgendwie also auch ohne starkes Finance.

00:22:58: Ich glaube das funktioniert an einem Scale Up nicht oder?

00:23:01: Welche Rolle spielt der Finance?

00:23:03: Aus meiner Sicht ist es ja sehr wichtig, denn ein gutes Scale-Up Finance Department sollte mitgestalten.

00:23:10: Bei Finanzierungsrunden bei Profitabilität aber auch bei Wachstumsteuerung.

00:23:14: Das bedeutet das andersrum auch dass CFO und CEO oder Gründer sehr eng zusammenarbeiten müssen so da eine überzeugende Story rauskommt.

00:23:24: Bei uns und eigentlich bei allen Geschäftsmodellen in denen ich mitarbeiten durfte ist es natürlich sehr einfach weil Finance immer Teil Der Wertschöpfung war und ohne eine starke Finanzfunktion so Dinge wie Fremdkapital Einwerbung natürlich nicht gelingen.

00:23:39: Das heißt da ist es schon denklogisch, dass Finans und damit auch CFOs ne sehr sehr starke Rolle spielen müssen.

00:23:47: Sehe ich aber auch in anderen Bereichen.

00:23:48: Ich glaube CFO's kann man deutlich mehr als jetzt nur Core Finance also Accounting Controlling vielleicht noch Treasury anvertrauen von Data über IT bis Pippel und Culture.

00:23:59: Liegel und Compliance haben sehr vieles hier auf ohne breite Wissensbasis.

00:24:03: Und wenn Sie die nicht haben, dann haben sie jedenfalls ein Gefühl für effiziente Regel-Einhaltung so dass Sie diese Randbereiche auch gut mitbetreuen können?

00:24:12: Ja

00:24:13: ich bin auch davon überzeugt das die Zeiten um Finance quasi nur gute Monatsabschlüsse abgeliefert hat und am Jahresende vielleicht einen Tessat bekommen hat und damit auch einen guten Job gemacht hat.

00:24:24: Ich glaube die Zeiten sind vorbei.

00:24:26: so turbulent wir es heutzutage haben Braucht das ein starkes Finance, so ähnlich wie es bei euch ist?

00:24:32: Wo es permanent darum geht.

00:24:34: Okay, wo wir was steuern, wo müssen wir gegensteuern?

00:24:37: Wo wird das Geld vielleicht knapp?

00:24:38: Wo müssen wir vielleicht Liquiditätsthemen einfach nochmal neu sortieren und neu regeln?

00:24:43: Also ich glaube, starkes Finance muss tatsächlich Standard werden oder?

00:24:49: Ich befürchte es aus Sicht dessen dass natürlich auch starke Finances Lieder hervorbringen muss Und da sehen wir doch, dass CFOs aus sehr unterschiedlichen Ecken kommen.

00:25:01: Das kann ganz großartig funktionieren – ich selbst bin promovierte Juristin und habe ein bisschen BWL gehört aber musste mir vieles des typischen BWLR-Wissens dennoch aneignen.

00:25:12: Es gibt Investmentbänker die großartige Jobs machen.

00:25:15: es gibt auch Menschen aus ganz anderen Fachrichtungen die in Finance eine sehr gute Arbeitsleistung bringen.

00:25:22: Aber es erfordert durchaus, wegen der Wichtigkeit der Funktion und auch wegen der Komplexität sich da deutlich einzuarbeiten.

00:25:29: Und wirklich sicherzustellen dass man dort wo man selbst vielleicht nicht das richtig up-to-date tiefe Fachwissen hat Teamkollegen aufbaut die das eben dann übernehmen können auf einem sehr hohen Niveau.

00:25:43: Ja ich denke das ist gutes Stichwort was du da lief hast.

00:25:46: also ich glaube seine Führungskraft im Finanzbereich egal ob das jetzt CEO oder Kaufmännischer leider ist Die Führungskraft braucht nicht einen Anspruch haben, dass sie in allen Themen perfekt ist und das sie gut ist oder so.

00:25:58: Als Führungskraft – und das besagt ja das Wort schon selber – ist es auch eine Aufgabe ein starkes Team aufzustellen und dieses Team zu führen.

00:26:06: Und diese einzelnen Experten im Team können ja durchaus besser und tieferes Know-how haben als der CFO selbst.

00:26:14: Ich streiche das können müssen im Qualifier.

00:26:17: Also ich glaube, das macht eine gute Führunkraft aus Finanzbereich natürlich auch außerhalb, dass sie einfach sehr starke Leute um sichern.

00:26:25: Ja und ich glaube schon das ist eine Kernkompetenz von Führungskräften innerhalb und außerhalb von Finance sein muss einerseits Starke Mitarbeitende anzuziehen andererseits die auch so in Teams zusammenzustellen und zu orchestrieren.

00:26:42: Dass es dadurch ein Mehrwerder gibt Das ist ja immer der Teamgedanke.

00:26:45: Ein gut gestaftes und gut gebrieftes Team bringt kollektiv deutlich mehr Leistung als die Summe der einzelnen mitarbeitenden Leistungen, wenn man das so sagen kann und die Menschen zusammenzukriegen.

00:26:59: Zusammen zu backen den ein oder anderen, der da gerne mal ausschert wieder auf dem Vater Tugend nämlich der gemeinsamen Leistungserbringung statt der Einzelleistung zurückzuführen dass es halt das Kernwesen des eine Führungskraft Mitbringen muss.

00:27:15: Total

00:27:15: total ja.

00:27:16: Und wenn wir ja über Führung oder Führungskräfte reden, sollten wir natürlich auch über Female-Liedership reden.

00:27:23: Du bist da ja auch sehr, sehr aktiv.

00:27:25: Beschreib doch mal eure Aktivitäten.

00:27:27: und warum hast du das?

00:27:29: Ich glaube, du hast es sogar ins Leben gerufen, ne?

00:27:31: Sag mir mal was.

00:27:31: Ich

00:27:31: habe's ins Leben gelaufen nach einem sehr schlechten CFO-Dinner.

00:27:36: Vierunddreißig Jungs und ich schienen mir nicht so ganz fair!

00:27:40: Es gab ein bisschen zu viel Alkohol, ein bisschen Zu wenig Essen also... Was hat mich geärgert?

00:27:48: Einerseits die Tonnalität dieses Abends.

00:27:50: Da war wirklich keine tiefere Verbindung, kein inhaltlicher oder gar menschlicher Austausch möglich.

00:27:56: Andererseits aber auch dass der Veranstalter das einfach so hinnahm.

00:28:01: Gleichermaßen muss man natürlich sagen wenn ich als weibliches CFO von so einem Abend erfahre und ich gehe mal aus Marketing funktioniert ja dann muss ich auch mal sagen Ja, die Couch wäre schöner und ja vielleicht brauchen mich auch die Kinder.

00:28:17: Aber es ist wichtig dort sichtbar zu werden.

00:28:20: Kann ich aber auch verstehen dass keiner Bock hat wenn er dort wieder allein sitzt so?

00:28:23: Und da habe ich mal online ein bisschen rumgenüllt und aus einem bisschen Kommentarspalte ist dann entstanden das wir da einfach was draus machen müssten und irgendwie Netzwerk gründen müssten.

00:28:35: dieses ist dann Entstanden zusammen mit drei weiteren momentan gerade Als Interim oder als Fractional CFO arbeiten Frauen Eileen, Jana und Rebecca.

00:28:47: Und wir sind erstmal mit jeweils zehn Frauen in unseren Ursprungsstätten gestartet und haben gesagt na wenn wir bis Jahresende fuchtsig haben dann wäre das ja schön.

00:28:56: so ein bisschen als Eventbegleitung des Netzwerk hat uns absolut überrollt.

00:28:59: Wir waren bis Jahres Ende zweihundert achtzig Sind Anfang diesen Jahres mit einer Juniorko heute gestartet.

00:29:05: für Frauen Mit viel Berufserfahrung, aber noch ohne Führungserfahrungen haben uns jetzt auch als gemeinnützige UG tatsächlich gesellschaftsrechtlich aufgestellt und merken dass das Thema sehr nötig ist.

00:29:19: Schon allein deshalb weiß ich zum Beispiel bei uns Het-Hunter melden und sagen Ich habe eine interessante Stelle zu besetzen Aber ich hab keine einzige weibliche Bewerbung.

00:29:27: Und ihr das mal im Netzwerk teilen?

00:29:29: oder weiß ich Frauen melden?

00:29:30: Und sagen ich würde so gern X Y Z werden.

00:29:33: es gibt sogar eine Stellenausschreibung aber ich traue mich nicht.

00:29:36: Und für alles das hat jemand in der Gruppe eine Lösung, ob fachlich oder persönlich.

00:29:42: So dass wir uns einfach ohne großen Aufwand, ohne Kosten gegenseitig voranbringen und stärken können.

00:29:48: Und die strukturelle Benachteiligung, denen wir als deutsche oder europäische Frauen ausgesetzt sind, werden wir damit nicht abbauen können.

00:29:58: Dafür braucht es viel mehr, dafür braucht es aus meiner Sicht ne Quote.

00:30:02: Dafür brauchen es Male-Allies, die uns immer wieder stärken.

00:30:05: Aber die zehn Prozent Eigenverantwortung, die sind unser eigener Hebel.

00:30:10: Und wenn wir uns da Menschen suchen, die uns unterstützen und uns vielleicht diese kleine Schwelle überspringen lassen dann hätten wir glaube ich individuell sehr viel gewonnen und gesellschaftlich wenigstens ein bisschen

00:30:24: Klasse.

00:30:24: also Ich finde es eine total klasse Initiative und ich verfolge euch natürlich auf LinkedIn.

00:30:30: und ja ich muss sagen Da habt ihr schon was tolles auf die Beine gestellt.

00:30:34: Und ja, ihr schafft auch so ein Stück weit auch Sichtbarkeit.

00:30:37: Ich meine, auch LinkedIn wird natürlich sagen ist sehr stark Männer dominiert.

00:30:40: Ich habe da mal auch irgendein Statistik gelesen an dem ich mich nicht mehr genau erinnern kann aber ich glaube einen Großteil der User auf LinkedIn sind auch männlich.

00:30:47: Kann schon hinkommen!

00:30:48: Ja und ich glaube da bildet ihr schon ein bisschen Gleichgewicht oder habt damit angefangen vielleicht in der Scale-Up Phase?

00:30:55: Wer weiß wo das hingeht, aber die Sichtbarigkeit ist auf jeden Fall schon da an.

00:30:59: Groß werden die Welt übernehmen.

00:31:01: Im Moment starten wir gerade in der Schweiz, Österreich steht in den Startlöchern.

00:31:04: also jedenfalls im deutschsprachigen Raum glaube ich schaut es für uns ganz gut aus

00:31:08: Klasse.

00:31:09: Veronica!

00:31:10: Die Zeit läuft davon.

00:31:11: deswegen noch Schlussworte deinerseits vielleicht wenn wir zum Thema Unternehmen oder Führungskräfte die sich jetzt in so Skalabs befinden oder vielleicht auch reingehen wollen.

00:31:22: was würdest du denen auf dem Weg geben?

00:31:24: Was sind so die Top zwei oder top drei Ratschläge?

00:31:27: deinerseits

00:31:28: Sehr alongside des Gesprächs, das wir heute geführt haben.

00:31:32: Erst mal die Unit Economics verstehen vor der Skalierung, Cash zur Führungsgröße machen und die Finanzierung deutlich breiter denken als Equity.

00:31:44: auch fremdkapital kann ein guter Hebel sein ob das Revenue Financing ist, venture debt oder eben asset basierte Finanzierungen wie es bei uns der Fall ist.

00:31:53: Finanz sollte immer ein Teil des Geschäftsmodells sein und nicht nur der Teil, der das Reporting Pflichtschuldigst ausfüllt.

00:32:00: Hundert Prozent bei dir!

00:32:01: Bironica vielen, vielen herzlichen Dank.

00:32:03: Ein sehr schönes, ein sehr spannendes Thema hat mir selber auch viele Einblicke gegeben.

00:32:09: Danke dir und sag bitte natürlich noch wie man dich erreichen kann wenn man Kontakt mit dir aufnehmen will.

00:32:15: und sag gerne bitte noch ein paar Worte zu dein Buch.

00:32:18: Mich erreichte am besten über LinkedIn, Veronica von Heise-Rotenburg.

00:32:21: Ich glaube da gibt es nur eine!

00:32:23: Wenn ihr ins Buch schauen wollt, das halte ich euch mal in die Kamera.

00:32:27: Finanzmanagement in Startups und Scalabs ist entstanden zusammen mit twenty-fünf Koautoren und Koautorinnen und auch in jedem Kapitel Peer Review so dass ungefähr vierzig Menschen zum Buchprojekt beigetragen haben.

00:32:39: Ihr kriegt damit eben nicht nur mein Wissen sondern das Wissen von vielen erfahrenen Finance Führungskräften Und zum Female Finance Circle schau dir am besten auch auf LinkedIn oder auf unserer Homepage vorbei.

00:32:51: Ich freue mich über jede Nachricht, versuche auch jede persönlich zu beantworten aber es kann manchmal ein bisschen dauern.

00:32:57: Perfekt!

00:32:58: Vielen Dank.

00:32:58: ich werde natürlich das Buch und das Female Leadership verlinken in den Show Notes.

00:33:03: also wer interessiert ist einfach reingehen schauen und draufklicken.

00:33:08: Veronica vielen herzlichen Dank.

00:33:10: Danke dir für die Einladung.

00:33:16: Vielen Dank, dass Sie uns begleitet haben.

00:33:18: In jeder Episode bieten wir Ihnen tiefe Einblicke in die Strategien, Visionen und Innovationen, die die Finanzwelt von morgen prägen.

00:33:26: Wir hoffen, sie haben wertvolle Erkenntnisse dabei gewonnen.

00:33:30: Wenn Sie Mendeltalks Finance abonnieren bleiben Sie immer auf dem Laufenden!

00:33:34: Wir sprechen mit hochkarätigen Gästen, die Zukunft der Finanzwelt mitgestalten.

00:33:40: Weitere Informationen finden Sie unter victormendl.de.

00:33:44: Vielen Dank fürs Zuhören Und bis zu unserer nächsten Folge von Mendel Talks Finance.

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